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biography
Chris Liebing - Bio

Chris Liebing begann 1990 im Raum Giessen aufzulegen. Ein Jahr später wurde er Resident DJ im Giessener Club „Red Brick“, in dem er hauptsächlich Hip Hop, Soul, Pop und House spielte.

1993 begann er sich mehr und mehr für elektronische Musik zu interessieren. Als Konsequenz dieser musikalischen Wendung, und um regelmässig auflegen zu können, eröffnete Chris Anfang 1994 den Spinclub in Giessen. Dies blieb nicht die einzige musikalische Veränderung; gemeinsam mit André Walter und Toni Rios wurden erste Studioerfahrungen gesammelt und das Label Soap Records (zu dem auch Tommy Bingel von Downtown Records Giessen gehört) gegründet.

1995 machte der Spinclub zu. Chris studierte daraufhin einen Tag BWL und nahm dann einen Job bei Eye Q Records in Frankfurt an, wo er für die Lizenzabrechnungen und Plattenpressungen zuständig war. Die dortigen Kontakte zur Technoszene halfen ihm später in seiner Dj Laufbahn weiter.

Als im Omen kurzfristig Ersatz für den erkrankten Pauli Steinbach gesucht wurde, bekam Chris Liebing die Chance, diesen zu vertreten. Auf Grund jenes Bookings kam er zu seinem neuen Resident Club, dem Omen. Bis zur Schließung des Omens im Herbst 1998, legte Chris dort regelmäßig zusammen mit vielen internationalen Gästen auf.

1996 verließ Chris die Firma Eye Q und gründete sein erstes, eigenes Label „Fine Audio Recordings“ bei Under Cover Music Group in Neckargemünd. 17 Releases konnte „Audio“ bis zur Trennung im Frühjahr 1999 verzeichnen, (u.a. die von Chris produzierten, sehr populären Veröffentlichungen „Audio 07“ und „Audio 11“).
Nebenbei endeckte Chris seine Liebe zum Radio und moderierte in den Jahren 1997–1999 die Sendung „Evosonic Update“, welche jeden Freitagnachmittag, mit Partytipps und Vinylkritiken bei dem Radiosender „Evosonic“ über den Äther ging.

1999 jedoch wurde Evosonic die Frequenz gestrichen und das Ende der Radiosendung war besiegelt. Zeitlich gesehen parallel dazu trennte sich Chris von UCMG, denen er sein Label „Fine Audio Recordings“ aus rechtlichen Gründen überlassen musste. Damit verbunden war auch der Wechsel von seiner Bookingagentur Urgent Contact zu Cocoon in Frankfurt.

Um weiterhin seine Produktionen unabhängig veröffentlichen zu können, gründete Chris im selben Jahr noch die Labels “CLR”, “CLAU” und zusammen mit André Walter “Stigmata”, welche von da an über „Prime Distribution“ in England vertrieben wurden. CLR, Stigmata & CLAU Platten etablierten sich sehr schnell, was neben Remixanfragen aus aller Welt auch die internationale Dj Tätigkeit anschob.

Nach dem Wegfall der Omenresidenz 1998, legte Chris im Frühjahr 1999 zum ersten Mal im Frankfurter Club „U60311“ auf. Daraufhin war die nächste Residenz geboren und er bekam ab November 1999 das Angebot alle vier Wochen dort sein eigenes Event zu gestalten, welches er in Anlehnung an seinen beliebten Evosonic Radio Ausruf “Es ist Freitagaaabend” nannte. Immer am ersten Freitag im Monat spielte Chris zusammen mit nationalen und internationalen Gästen im „U60311“.

In der vielbeachtetem Leserumfrage des Groove Magazins von 1999 landete Chris Liebing in der Rubrik „nationaler DJ“, nach Sven Väth und DJ Hell auf Platz 3. Im Folgejahr 2000 verbesserte sich Chris’s Position sogar auf Platz 2 und man konnte Ihn auch auf Platz 2 in der Kategorie „Produzent“ finden.

Nach der Jahrtausendwende ging Chris wieder „on Air“. Am 03.August 2000 starteten Pauli Steinbach und Chris Liebing die Radiosendung „Pitch Control“, welche seitdem Donnerstags von 22.00 – 24.00 Uhr auf HR XXL gesendet wird.

Anfang 2001 gründete Chris mit CLRetry ein reines Remixlabel. Gaetano Parisio, Adam Beyer, Steve Rachmad und Speedy J veröffentlichten auf drei Releases in Folge ihre Versionen der CLR 07 von Chris Liebing. Release 04 folgte Anfang 2002 mit Remixen von Chris Mc Cormack und DJ Rush, mit Ihren jeweiligen Remixen von CLR 08 und CLAU 06. CLRetry 05 kam Ende Sommer 2002 mit Remixen von Ian J. Richardson und Ben Sims.

In den Umfragen 2001 konnte Chris den 2. Platz in der Groove und Raveline Leserumfragen „Bester DJ National“ verteidigen und landete sogar bei beiden Magazinen auf Platz Eins bei den Produzenten.

Ende 2001 war Chris bei den German Dance Awards in 4 Kategorien nominiert und gewann die Awards für „Bester Produzent“ und „Beste DJ Mix Compilation“.

Seit Mitte 2002 kümmert sich das CLR Office in Frankfurt komplett um die Labels, Promotion und um das exklusive Booking von Chris Liebing. Seitdem ist CLR auch im Internet unter www.cl-rec.com erreichbar.

2002 arbeitete Chris an seinem ersten Album, welches im ersten Halbjahr 2003 veröffentlicht wurde. Auch in diesem Jahr landete er in mehreren Kategorien auf den vorderen Rängen bei den Leserumfragen der wichtigsten Szene Magazine (DJ/Produzent/Label).

Nach der Veröffentlichung seines Debütalbum EVOLUTION am 10.Juni 2003 in Deutschland, gab er zahlreiche Interviews und Dj Performances. Das düstere aber doch prägnante Album trägt die für seine Produktionen typische Handschrift.

Im Juni 2003 wurde er erfreulicherweise für den besten, nationalen DJ des Deutschen Dance Awards, neben Paul van Dyk, Sven Väth und Westbam nominiert, welchen er überraschend im Juli 2003 gewann.

Im Jahrespoll der Raveline wurde Chris Liebing im Februar von den Lesern zum besten Remixer gewählt. In den Kategorien DJ und Produzent belegte er jeweils den zweiten Platz.

Im Mai 2004 erschien Chris´s zweite Doppel Mix CD für das U60311, die “U60311 Techno Division Vol. 4”. Es war Chris´s erste Mix CD, seit der Integration von “Final Scratch”, “Air FX” und den “Fader Fox” in seine Sets. Dieses ist auch auf dem Cover der CD zu erahnen. Im Mittelpunkt des CD Covers steht sein Laptop mit der “Final Scratch 1” Software auf dem Bildschirm.

Nachdem Chris in den ersten vier Saisons der Cocoon Residency auf Ibiza (1999-2002) aufgelegt hatte, legte er dort 2003 bei Carl Cox auf.

Im März erhielt Chris die Anfrage von Juli bis September 2004 zusammen mit Mauro Picotto auf Ibiza eine wöchentlich stattfindende Veranstaltung zu hosten. Chris sagte zu, und die Vorbereitungen der ersten Saison der “Meganite” im Privilege begannen.

Zusammen mit dem holländischen Ausnahmeproduzenten Speedy J produzierte Chris eine Maxi Single, die das renommierte englische Novamute im Rahmen der Collabs Serie als „Collabs 300“ veröffentlichte. Die Zusammenarbeit fruchtete, und die beiden Produzenten entschieden sich die Collabs 300er Reihe weiter fortzuführen. Mit “Collabs 301” wurden bereits im Januar 2005 zwei weitere Tracks hinterher geschickt.

Im November 2004 fand der international anerkannte “DJ Magazine” Leser Poll des Englischen Musikmagazines statt. Chris Liebing erklomm Platz 23. Er steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um satte 65 Plätze. Damit avancierte Chris zum „highest climber“ in der Geschichte des Top 100 Votings des DJ Magazines.

Auch darf Chris Liebing sich ab dem 08.01.2005 eine Residenz im Avalon New York zuschreiben, welche er von da an zwei-monatlich hostet.

Im November 2005 erschien seine Mix-CD LIVE IN BEOGRAD und das Studioalbum METALISM zusammen mit Speedy J.

Seit 2005 produziert Chris in seinem eigenen Studio in Frankfurt und veröffentlicht seitdem seine Produktionen auf CLR.

Nach 2 erfolgreichen Saisons mit “Meganite” präsentierte Chris im Sommer 2006 auf Ibiza seine erste eigene Nacht: “Spinclub” im Privilege. Unter anderem mit seinen Residents Nick AC, Angel Costa, Benny Rodrigues und special guest and friends wurde dieser Sommer unvergesslich. “Spinclub” fand 2007 auf der Terrasse des “Space” seine Fortsetzung.

Im November 2006 beendete Chris mit dem 7. Geburtstag seine beliebte “Es ist Freitagaaabend” Party Reihe im U 60311 in Frankfurt, da er sich fortan nur noch auf seine “Spinclub” Veranstaltungen und das 2008 gegründete Label “Spinclub Recordings” konzentrieren will.

Im November 2006 kam die in Tokio aufgenommene 2. Live CD “Live@ Womb” raus.

Nachdem Anfang 2007, nach 1,5 Jahren Planung und Arbeit, Chris´s neues Studio fertig wurde, entstand dort die nach 4 Jahren erste Eigenproduktion von Chris Liebing. Die “CLR 16: A,B,C,D EP Part One”. Diese ist seit März 2007 im Handel erhältlich. Kurz danach erschien “CLR 17: A,B,C,D EP Part II”.

Weitere Releases im Jahr 2007 waren die Nummer 3 in der Live Reihe: “Live in Zürich”, und die kleine Jubiläums Veröffentlichung “CLR 20”.

Anfang 2008 wurde das neue Label “Spinclub Recordings” gegründet. Der erste Release ist das 2CD/DVD Pack “Chris Liebing presents Spinclub at Space, Season 2 – the complete collection“, ein gelungener Eindruck der Spinclub Saison 2007 in Ton und Bild. Ab Mai 2008 ist ein monatlicher Single Release auf “Spinclub Recordings” geplant.

Ausserdem kam auf CLR im April eine Doppel CD Compilation namens “Chris Liebing presents Selected Remixes” raus. Ein guter Überblick über 10 Jahre remixen und geremixed werden.